
Dieser Temperaturwechsel dürfte ab Montag, dem 10. November, spürbar werden: Die Wolken ziehen aus den italienischen Bergen ab und machen klarem Himmel mit vor allem in den Hochlagen klirrender Kälte Platz. Eine gute Nachricht, denn der Temperaturrückgang wird von allen Skiorten sehnlichst erwartet, die bereits seit mehreren Wochen bereitstehen, um ihre Anlagen zur technischen Beschneiung in Betrieb zu nehmen.
Kunstschnee stellt heute ein unverzichtbares Element für den Start in die Wintersaison dar, da er es ermöglicht, eine solide Grundpräparierung der Pisten zu schaffen und die ersten Naturschneefälle optimal aufzunehmen.
Bislang konnte jedoch – abgesehen von einigen gletschernahen Stationen – kaum ein Ort seine Beschneiungsanlagen einschalten, da Temperaturen über dem Gefrierpunkt den Beginn der Pistenpräparierung in weiten Teilen der Alpen verzögert haben. Selbst das Skigebiet Corvatsch in der Schweiz musste die Saisoneröffnung verschieben, nicht nur wegen des Mangels an Naturschnee, sondern auch, weil die Schneekanonen nicht in Betrieb genommen werden konnten.
In den kommenden Tagen werden die Skigebiete sicherlich mit Hochdruck daran arbeiten, die verlorene Zeit aufzuholen und so schnell wie möglich die ersten Skipisten in Erwartung des großen Winterschnees vorzubereiten. Vom Aostatal bis zu den Dolomiten ist alles bereit für den Start in die neue Skisaison.
Update: Wie vorhergesagt sind die Beschneiungsanlagen nun im gesamten Alpenraum aktiv; hier unten das Foto der laufenden Schneekanonen im Skizentrum Latemar

Montag, 11. November 2013 - Ski Center Latemar


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