
In Val Gardena werden neben Italien Teams aus zahlreichen europäischen Nationen erwartet; vertreten sind Österreich, Deutschland, die Schweiz, Slowenien, Polen, Spanien, Schweden, Dänemark, die Slowakei, Schottland und Großbritannien. Auch begeisterte Teilnehmer aus den USA und Kanada werden nicht fehlen.
Wie auf der Pressekonferenz angekündigt, ist Oswald Santin, Koordinator des Organisationskomitees, überzeugt, dass alle Voraussetzungen gegeben sind, um die Drei-Stunden-Marke zu durchbrechen.
Im vergangenen Jahr überquerten Tadei Pivk und Pietro Lanfranchi die Ziellinie in Canazei und stoppten die Uhr bei 3:06’14“; in diesem Jahr läuft Pivk zusammen mit dem Spanier Kilian Jornet Burgada, dem Champion im Skibergsteigen und Skyrunning, während Lanfranchi soeben seine Teilnahme mit dem Schweizer Marcel Marti bestätigt hat.
Ein weiteres Team, das dem Team Salomon-Crazy Idea das Leben schwer machen wird, besteht aus dem Deutschen Anton Palzer (Team Dynafit) und dem Italiener Damiano Lenzi (La Sportiva). Anton Palzer kehrt nach überstandener Knieverletzung, die er sich bei der Weltmeisterschaft in Verbier zugezogen hatte, ins Wettkampfgeschehen zurück. Damiano Lenzi ist nach der Goldmedaille im WM-Teamrennen von Verbier und seinem Sieg bei der Pierra Menta vor wenigen Tagen hochmotiviert und fest entschlossen, seinen Namen in die Siegerliste des Sellaronda einzutragen. Die einzige Unbekannte für ihn ist die Erholungszeit nach den zermürbenden 10.000 Höhenmetern der Pierra Menta.
Unter den Außenseitern findet sich das Duo Michele Boscacci und Lorenzo Holzknecht. Michele Boscacci ist gerade von der Pierra Menta zurückgekehrt, wo er den dritten Platz belegte, während der aus dem Veltlin stammende Holzknecht am vergangenen Sonntag auf dem Schnee des Val di Fiemme die nach Walter Nones benannte Trofeo Kreuzspitze gewann. Podiumshoffnungen hegt auch das Team von Bela Ladinia-AS Cauriol, bestehend aus Filippo Beccari und Thomas Trettel. Unter den internationalen Startern haben auch Philip Götsch und Christian Hoffmann gute Chancen auf eine Spitzenplatzierung.
Bei den Damen müssen die Rekordhalterinnen Francesca Martinelli und Roberta Pedranzini (Alta Valtellina), die im Vorjahr 3:52’21 aufstellten, ihre Führung gegen die Angriffe des Teams Martina Valmassoi und Elena Nicolini sowie des Teams Crazy Idea mit Raffaella Rossi und Laura Besseghini verteidigen. Unter den internationalen Teilnehmerinnen hat auch das österreichisch-schweizerische Duo Michaela Essl und Victoria Kreuzer ernsthafte Ambitionen auf einen Podestplatz. Zu den Top-Skibergsteigerinnen zählen außerdem Anna und Lucia Moraschinelli.
Die Maximalzeit für die Absolvierung des Rennens ist auf 6,15 Stunden festgelegt. Die Zeitlimits an den Kontrollpunkten lauten wie folgt: Corvara/Alta Badia: 1:20′ nach dem Start; Arabba/Fodom: 2:55′ nach dem Start; Canazei/Val di Fassa: 4:25′ nach dem Start. Das neue Zeitlimit liegt bei 5 Stunden nach dem Start nahe der Passage am Lupo Bianco im Val di Fassa.
Was das Reglement betrifft, so bleibt trotz voraussichtlich günstiger Wetterbedingungen und recht milder Temperaturen die im Rucksack mitzuführende Pflichtausrüstung zwingend vorgeschrieben: Thermojacke aus Primaloft, Daunen- oder Softshelljacke, Fausthandschuhe und Überhose.
Weitere Informationen unter www.sellaronda.it


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