Der Temperaturrückgang der letzten Tage, verursacht durch eine Kaltluftmasse aus dem Balkan, hat die Temperaturen in ganz Italien sinken lassen und den Skiorten einen Vorgeschmack auf den Winter beschert.
Morgendlicher Frost in tiefen Lagen und strenge Kälte auch in den Mittagsstunden haben einige Skigebiete dazu veranlasst, mit großem Vorlauf die Anlagen zur technischen Beschneiung einzuschalten. Ein Vorgeschmack auf den Winter, der nun noch konkreter wird – dank einer Störung, die in den nächsten Stunden die Alpen erfassen und Schnee auf 1.200 m bringen wird, im Nordosten sogar Schneefälle auf 800 m.
Die ersten Schneeflocken werden in der Nacht von Mittwoch, dem 19., auf Donnerstag, den 20., fallen, wobei die Schneefälle nicht unter 1.600 m herabreichen werden. In den frühen Morgenstunden des Donnerstags werden die Temperaturen rasch zu sinken beginnen, und die Lage wird sich schnell ändern: Verbreitete Schneefälle auch in tieferen Lagen sind zu erwarten, insbesondere im Nordosten, wo sich der Schnee sogar auf 800 m (Gebiet um Tarvisio) zeigen könnte.
Die Schneefälle werden sehr unterschiedlich ausfallen; am stärksten betroffen sein werden Trentino Alto Adige, Venetien und Friaul-Julisch Venetien und vor allem die Grenzgebiete (auch im Nordwesten). Eine Besonderheit dieser Störung ist, dass sie auch im Apennin Schnee auf 1.400-1.600 m bringen könnte, vor allem im Apennin bei Pistoia.
Nach dem Schneefall am Donnerstag wird die Rückkehr der Sonne erwartet, allerdings mit Temperaturen unter dem jahreszeitlichen Durchschnitt. Eine gute Nachricht für die Skigebiete, die sich auf den Saisonstart vorbereiten, wie St. Moritz, das die Eröffnung für den 22. Oktober geplant hat, und Cervinia, das die Saison am 29. eröffnen wird.
Alles ist bereit, die Saison 2011/2012 kann beginnen!


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