Die Alpen machen sich auf einen kräftigen Nachschlag des Winters gefasst: Diese dritte Märzwoche steht dank eines markanten Temperatursturzes, ausgelöst durch Polarluft, die nach Italien strömt, ganz im Zeichen ergiebiger Schneefälle bis in tiefe Lagen.
Die Wintersaison 2012/13 hat erfolgreich Revanche für das vergangene Jahr genommen, in dem Schnee den ganzen Winter über Mangelware war; allerdings wurden die üppigen Schneereserven durch die heftigen Regenfälle der letzten Tage spürbar dezimiert. Überdurchschnittlich hohe Temperaturen und eine Nullgradgrenze jenseits der 2000-Meter-Marke brachten nur den Hochlagen Neuschnee, während die Skipisten in tiefen und mittleren Lagen unter der raschen Schneeschmelze litten.
Zwar befinden sich die Pisten noch immer in gutem Zustand, doch die Schneehöhen sind vor allem unterhalb von 1500 Metern, wo die Temperaturen zuletzt selbst nachts nicht mehr unter den Gefrierpunkt sanken, deutlich geschrumpft.
Mit Blick auf die bevorstehenden Osterferien richtet sich die Aufmerksamkeit nun auf die Wettervorhersagen, die zur großen Freude von Skifahrern und Seilbahnbetreibern die Rückkehr von Schnee und Frost ankündigen. Es wird eine schneereiche Woche mit Flocken bis unter 1000 Meter Höhe: Die Temperaturen liegen rund 6 Grad unter dem jahreszeitlichen Durchschnitt und sogar 10 Grad unter den Werten des vergangenen Wochenendes. Neben dem Neuschnee kehrt ab Mittwoch auch strenger Frost in die Berge zurück, wo das Thermometer bis auf 10 Grad unter null fallen könnte.
Diese Wetterentwicklung lässt für den weiteren Verlauf der Skisaison in den meisten Skiorten das Beste hoffen, während sich die hochgelegenen Skigebiete auf den nahenden Frühlingsbeginn und damit auf ihre beliebte Sonnenskilauf-Hochsaison vorbereiten, in der der Schnee bis in den Mai hinein hält.



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