Kurios war dieses vorletzte Sommerwochenende, an dem der Schnee in unseren Alpen die Hauptrolle spielte.
Die Störung, die über die Alpen zog, brachte Schnee bis auf 2400 m ü. d. M. herab, hüllte zahlreiche Gipfel in Weiß und sorgte eher für eine Kulisse wie Ende November als wie Mitte September.
Schnee am Stelvio auf 2700–3000 Metern ü. d. M.
Der Temperatursturz war enorm: Man bedenke nur, dass die Nullgradgrenze in den Tagen zuvor bei rund 4000 m ü. d. M. lag und mit dem Eintreffen der Störung auf 2400 m absank.
Ein noch ungewöhnlicherer Fall ereignete sich in Friaul-Julisch Venetien im Raum Tarvisio, wo es bereits ab 1700 m ü. d. M. schneite.
In der Nacht vom 13. auf den 14. fiel auch auf dem Monte Lussari (Tarvisio) Schnee, doch in den darauffolgenden Tagen brachte der Temperaturanstieg Regen; anders stellte sich die Lage auf dem Gipfel von Sella Nevea (1800 m ü. d. M.) dar, wo sich der Schnee das ganze Wochenende über abwechselnd zeigte und noch immer auf der Webcam zu sehen ist.
Der am Wochenende vom 12. bis 14. September in Sella Nevea(1800 m ü. d. M.) gefallene Schnee
Den Wettervorhersagen zufolge sind weitere Niederschläge möglich, auch wenn gegen Donnerstag die Sonne zurückkehren dürfte; bereits ab Freitag wird jedoch eine neue Störung die Alpen streifen, wobei es noch zu früh ist, um abzuschätzen, ob auf unseren Gipfeln weiterer Schnee fallen wird.
Vorerst genießen wir die von den Webcams festgehaltenen Landschaften.
Link zur Beobachtung der Schneelage in Sella Nevea und Tarvisio




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