
„Es wurde enorme Arbeit geleistet, um die Unannehmlichkeiten für Urlauber und Skifahrer auf ein Minimum zu reduzieren und die Anlage schnellstmöglich wieder betriebssicher zu machen. Die Mitarbeiter der Gesellschaften Funivia Col Margherita Spa, Impianti Falcade-Col Margherita Spa und Catinaccio haben Tag und Nacht ununterbrochen im Schichtbetrieb gearbeitet – in enger Abstimmung mit den Ingenieuren Fabio Degasperi und Nicola Orsi vom Seilbahndienst der Provinz Trient, den Feuerwehren von Fiemme und Fassa unter der Koordination von Inspektor Stefano Sandri sowie der Berufsfeuerwehr von Trient, den Ingenieuren Agostino Dallago, Luigi Cicolini, Mauro Croce, Mauro Naletto und dem renommierten Experten Ferruccio Levi sowie der Bergrettung –, sodass die Pendelbahn Col Margherita bereits nach wenigen Tagen wieder in Betrieb ist.“
Im Detail:
Zur Wiederherstellung der Stabilität und Sicherheit der Pendelbahn Col Margherita wurde zunächst das Dach der Talstation von der Schneelast befreit und anschließend die Stahlbaukonstruktion verstärkt: Dabei wurden die mittleren Auflager der vier teilweise nachgegebenen Längsträger IPE 55 mithilfe von vier ausgesteiften Gittermasttürmen mit einer Grundfläche von 2 x 2 m wiederhergestellt, die über entsprechende geschweißte Knotenbleche und Unterlegplatten mit dem Steg der Längsträger verbunden wurden. Diese Träger ruhen auf der Einstiegsebene, die vorsorglich mit Schwerlast-Baustützen mit einer Nenntragfähigkeit von jeweils über 3000 kg abgestützt wurde.
Die Pendelbahn Col Margherita bildet einen zentralen Knotenpunkt für die Verbindung zwischen Venetien und dem Trentino. „Wir haben alles darangesetzt, die für die Wiedereröffnung der Seilbahn notwendigen Arbeiten so rasch wie möglich abzuschließen, und unser schnelles Eingreifen hat schwerwiegende Folgen für die Wirtschaft der gesamten Region und den lokalen Tourismus verhindert“, erklärt der Präsident der Funivia Col Margherita, Mauro Vendruscolo. „Deshalb gilt unser aufrichtiger und gebührender Dank unseren Mitarbeitern, die mit Unterstützung von Ing. Franco Corso einmal mehr höchste Professionalität, Verantwortungsbewusstsein und Verbundenheit mit ihrer Heimat bewiesen haben. Dieser Teamgeist ist die wahre Stärke des Liftverbunds Dolomiti Superski.“


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