Liftanlagen

Rekordandrang auf den Skipisten, der Schnee lässt die Krise vergessen

Skifahren keine Krise

Skifahren keine Krise Sei es wegen der vollständigen Öffnung der Skilifte, wegen des schönen Wetters oder wegen eines wiedergewonnenen Vertrauens in die wirtschaftliche Zukunft – der genaue Grund lässt sich schwer bestimmen, doch Tatsache ist, dass die Skiorte über diese Weihnachtsferien 2012–2013 restlos ausgebucht sind
Einen solchen Andrang auf den Skipisten hat man schon lange nicht mehr gesehen: An diesen Feiertagen wurden die Skigebiete von Skifahrern und Snowboardern regelrecht gestürmt, die es kaum erwarten konnten, wieder durch den Schnee der italienischen Berge zu schwingen – begünstigt durch eine Schneelage, die weitaus besser ist als im vergangenen Winter.

Mehr Urlauber im einwöchigen Skiurlaub und an Schneewochenenden

Dass der Wintertourismus sich gewandelt hat, ist offensichtlich, doch wer glaubt, dass geringere finanzielle Mittel infolge der Krise die Branche ausbremsen könnten, der irrt. Die klassischen Skiwochen („Settimane bianche“) bleiben eine der beliebtesten Urlaubsformen der Italiener (und nicht nur ihrer), und die Buchungen über die Weihnachtsfeiertage sind so zahlreich, dass die vielen Berghotels komplett ausgelastet sind.
Neben dem einwöchigen Skiurlaub setzen sich immer stärker auch Schneewochenenden durch – Kurzurlaube im Hotel mit Anreise am Freitag und Abreise am Sonntagabend.

Gute Schneelage, die Tagesskifahrer kehren zurück

In diesen Weihnachtsferien bilden sich die Warteschlangen an den Liften nicht nur durch Urlaubsgäste, sondern auch durch Tagesskifahrer, die angesichts des schönen Wetters die Gelegenheit nutzen, einen Tag im Schnee zu verbringen. Diese „Ski-Pendler“ wählen häufig Orte in der Nähe ihrer Heimatstädte und fahren nur zum Skifahren in die Berge; auch wenn diese Form des Tourismus für die Destinationen weniger lukrativ ist als mehrtägige Aufenthalte, stellt sie für die Liftbetreiber dennoch eine wichtige Säule dar.

Bobs, Rodel und Schneeschuhe: Alternative Schneesportarten auf dem Vormarsch

Skifahren und Snowboarden sind nicht die einzigen Aktivitäten, die über die Feiertage für Betrieb in den Bergen sorgen: Alternative Wintersportarten wie das Schneeschuhwandern erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, und Touren durch Wälder und Täler sind gefragter denn je. Auch Familien bevölkern wieder zahlreich die Skigebiete – vor allem mit Bobs und Schlitten.

Der Schnee lässt die Krise vergessen

Der Schneemangel und die verrückten Temperaturen des vergangenen Winters sind nur noch eine Erinnerung: In diesem Jahr hat die Saison hervorragend begonnen – mit einer vollständigen Öffnung der Skilifte sowohl in den Alpen als auch im Apennin.
Dies hat der Branche zweifellos neuen Schwung verliehen: Dank der durch ergiebige Schneefälle und moderne Beschneiungsanlagen gesicherten Schneelage kehren die Urlauber in Scharen in die Berge zurück.
Gestern war der Andrang in der Ski Area Verena (Altopiano di Asiago – Venetien) so groß, dass die ganzen 1100 Stellplätze des riesigen Parkplatzes am Fuße der Lifte nicht ausreichten und die Skifahrer entlang der Zufahrtsstraße zum Skigebiet parken mussten, wodurch eine endlose Autoschlange entstand, wie man sie seit Jahren nicht mehr gesehen hatte.

Rekordandrang im Skigebiet Verena - 30.12.12

Rekordandrang im Skigebiet Verena - 30.12.12

Die Zwischenbilanz fällt äußerst positiv aus, und bisher zeigen sich die Branchenvertreter sehr zufrieden – auch mit Blick auf die Prognosen, die für Ende Januar einen weiteren Buchungsboom erwarten lassen. Der katastrophale Winter 2011–2012 kann damit endgültig abgehakt werden, sofern es bei der Schneelage keine bösen Überraschungen mehr gibt.

Empfohlene Links:
> Empfohlene Skigebiete: www.mondoneve.it/localita-sciistiche/
> Angebote für den Winterurlaub: www.vacanzeneve.mondoneve.it/offerte

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