Die Vorhersagen haben sich bestätigt: Der erste Schnee ist da, und auf den Gletschern herrscht wieder richtiges Winterwetter.
Die Störung aus dem Baltikum hat einen deutlichen Temperatursturz mit kräftigen Regenfällen in den gesamten Alpen gebracht, besonders im Nordosten.
Wie erwartet hat der Schnee nach einem der heißesten Sommer der letzten Jahre die Gletscher wieder bedeckt. Von den 15 Grad vor einigen Wochen sind die Temperaturen auf 3.000 m bis auf -5° gefallen, begleitet von ergiebigen Schneefällen.
Oberhalb von 3.000 m sind 20 bis 30 cm Neuschnee gefallen; vom Passo Stelvio bis zum Presena-Gletscher hat eine weiße Decke die Landschaft völlig verwandelt.
Neben der Rückkehr des Schnees haben aber auch die niedrigen Temperaturen in den Bergen für Schlagzeilen gesorgt: 8 bis 10 Grad auf 1.000 m und eine Schneefallgrenze, die am Adamello bis auf 2.000 m sank und die Bergstationen der Lifte am Passo del Tonale weiß überzuckerte.
Reichlich Schnee auf allen Gletschern im Nordosten, aber nur eine leichte Puderzuckerschicht im Aostatal, wo nur auf dem Plateau Rosà viel Schnee gefallen ist.
Ein Vorgeschmack auf den Winter, der die Angst vor einem ewigen Sommer vertrieben und die Herzen aller Schneefans wieder entflammt hat.

zermatt

Passo del Tonale




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