
Die kalte Atlantikfront sorgt für einen raschen und deutlichen Temperatursturz, wobei die Schneefallgrenze zunächst auf 2000 Meter und in einigen Orten in Valle d’Aosta und im Piemont sogar bis auf 1500 Meter sinkt.
Für Cervinia und Livigno ist der Sommer damit vorbei: Die beiden schneesicheren Wintersportorte dürfen sich im Hinblick auf die kommende lange Wintersaison über den ersten Schnee freuen, doch auch tiefer gelegene Orte wie Madonna di Campiglio und Arabba könnten Besuch von Frau Holle bekommen.
Reichlich Schnee im Hochgebirge
Kräftige Schneefälle werden vor allem in den Hochlagen erwartet, wo die Störung dank der niedrigeren Temperaturen von Beginn an Schnee ablädt. Unterhalb von 2500 Metern geht der Niederschlag erst im Zuge der fortschreitenden Abkühlung in Schnee über; ab 2000 Metern abwärts wird zwar nur eine dünne Schneeschicht erwartet, die jedoch ausreicht, um die Alpenlandschaft weiß zu färben.
Ein Segen für die Gletscher
Der gerade zu Ende gegangene Sommer hat unseren Alpengletschern schwer zugesetzt: Glühende Hitze und lange Wärmeperioden haben die Eisdecke stark schrumpfen lassen und die Schneereserven erheblich angegriffen.
In den Hochlagen ist der Schnee dank der Abkühlung zum Spätsommer bereits seit einigen Wochen zurückgekehrt; diese neue Front könnte oberhalb von 3000 Metern nun bis zu einem halben Meter Neuschnee bringen – ein hervorragender Beitrag, damit unsere geliebten Gletscher wieder aufatmen können.
Seite: Schneevorhersage


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