Mit Montag, dem 9. Januar, geht die lange Weihnachtszeit zu Ende, die am Samstag, dem 24. Dezember, begonnen hatte; es ist also bereits an der Zeit, eine erste Bilanz der laufenden Tourismussaison zu ziehen. Ein wechselhafter Saisonstart, ähnlich wie schon in der vergangenen Saison, auch wenn die Lage im letzten Jahr ehrlicherweise noch schwieriger war.
Aufgrund der hohen Temperaturen in den Höhenlagen, die den gesamten Monat Dezember prägten, gestaltete sich auch die Erzeugung von technischem Schnee recht schwierig, da die Kältefenster kurz und flüchtig waren und den Schneekanonen Sonderschichten abverlangten, um die Pisten in kürzester Zeit bestmöglich zu präparieren. Die geleistete Arbeit war unglaublich, und der wichtige Termin der langen Weihnachtsferien wurde zur großen Zufriedenheit aller – insbesondere der Funivie Madonna di Campiglio – mit Bravour gemeistert.
Trotz der hervorragenden Leistungen der Beschneiungsanlage haben die Funivie Madonna di Campiglio in diesem Sommer Modernisierungs- und Anpassungsarbeiten mit dem Ausbau der Wasserleitungen, neuen Schneeerzeugern und neuen Pumpstationen durchgeführt. Über zweieinhalb Millionen Euro wurden mit dem Ziel investiert, bei effizientem Ressourceneinsatz noch mehr Schnee von höchster Qualität zu produzieren.
Nach den vielversprechenden Anfängen im November mit den ersten Schneefällen am Passo Grosté pendelte sich die Saison in diesem Jahr mit Temperaturen ein, die zum Glück im Morgengrauen und bei Sonnenuntergang frostig blieben, tagsüber jedoch deutlich über dem saisonalen Durchschnitt lagen. Die vor wenigen Monaten durchgeführten Arbeiten erwiesen sich daher als äußerst weitsichtig: Sie ermöglichten es uns, die Schneesicherheit auf 95 % des Skigebiets auszubauen – mit 876 Schneeerzeugern, die 160 Hektar Pistenfläche abdecken. Von entscheidender Bedeutung ist dabei der Speichersee Montagnoli, der ein Wasservolumen von rund 200.000 m³ garantiert.
Heute verfügen die Funivie Madonna di Campiglio dank der drei unterirdischen Speicherbecken, des kleinen Sees von Campiglio und des Montagnoli-Sees über eine Speicherkapazität von 231.000 m³ Wasser mit einem Verhältnis von 1.500 m³ pro Hektar – Bedingungen, die es ermöglichen, das gesamte Skigebiet in nur 120 Kältestunden technisch zu beschneien.
Also wenig Naturschnee, dafür aber reichlich technischer Schnee von allerhöchster Qualität. Bis heute haben wir, um die Befahrbarkeit bereits seit November zu gewährleisten, über 1,4 Millionen Kubikmeter Schnee produziert. Um solche Leistungen zu erzielen, mussten professionelle Techniken und praktische Erfahrungen verfeinert werden, die die Schneeproduktion und -pflege zu einer wahren Kunst gemacht haben. Ein Know-how, das die Funivie Madonna di Campiglio Jahr für Jahr gepflegt und weiterentwickelt haben – ein Schatz an Fachwissen, der für eine optimale Schneedecke unerlässlich ist.
Und wenn der technische Schnee von exzellenter Qualität ist, erweist er sich aus skifahrerischer Sicht sogar als besser als Naturschnee. Wenn man also im Weinkeller Wein keltert, wird in den Bergen „Schnee gekeltert“! Doch wie wir gut wissen, ist nicht jedes Weingut in der Lage, auch in schwierigen Jahrgängen Spitzenweine hervorzubringen. Sicherlich ist auch dies ein Grund dafür, dass die Bilanz der langen Weihnachtszeit trotz der außergewöhnlichen Wetterbedingungen positiv ausfällt.
Vom 24. Dezember 2016 bis zum 8. Januar 2017 verzeichneten die Funivie Madonna di Campiglio an ihren Anlagen 182.145 Ersteintritte und 1.543.284 Beförderungen, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Zuwachs von +1,11 % bei den Ersteintritten und +1,84 % bei den Beförderungen entspricht. Betrachtet man die Daten seit Saisonbeginn (19. November 2016) bis zum 8. Januar 2017, beliefen sich die Ersteintritte auf 279.349 bei 2.509.562 Beförderungen – ein Plus gegenüber dem Vorjahr von +11,19 % bei den Ersteintritten und +12,64 % bei den Beförderungen.
Der Durchschnitt der täglichen Ersteintritte während der Hauptfeiertage (vom 28.12. bis 06.01.) lag zwischen 13.500 und 15.500 Skifahrern. Erst die letzten drei Ferientage, die von starkem Wind und eisigen Temperaturen geprägt waren, bremsten die Besucherströme rund um den Dreikönigstag etwas aus und schmälerten Zahlen, die andernfalls sämtliche bisherigen Rekorde pulverisiert hätten.
Schließlich war während der Weihnachtszeit auch ein Anstieg der Aufenthaltsdauer zu verzeichnen: Es wurden 12 % mehr Mehrtages-Skipässe – von drei bis vierzehn Tagen – ausgegeben, was positive Auswirkungen auf die gesamte Region hatte.
Seit heute haben die klassischen Skiwochen der Nebensaison begonnen, und man kann keineswegs sagen, dass sich die Lifte und Pisten geleert hätten.Heute Morgen wurden nämlich bereits 4.953 Ersteintritte gezählt – also Skifahrer, die sich für ihren Skiurlaub für die Pisten der Skiarea Campiglio Dolomiti di Brenta entschieden haben.


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