
Heute Morgen strahlte die Sonne über den frisch verschneiten Hängen der Alpenorte – ein Schneefall, der zumindest optisch endlich den Winter zurückgebracht hat.
Gemessen an den ursprünglichen Prognosen fiel die Ausbeute allerdings etwas bescheidener aus als erhofft: Selbst im Hochgebirge kamen meist nicht mehr als 30 cm Neuschnee zusammen, während es in den Tälern oft nur für wenige Zentimeter und bestenfalls für gut 15 cm Schnee reichte.
Die Schneefallgrenze lag fast durchweg oberhalb von 1000 m, abgesehen von etwas Schneeregen bis auf 700 m in den Zentralalpen.
Der Schnee kehrt zurück: Uns erwartet eine schneereiche Woche
Kaum bleibt Zeit, die frisch überzuckerten Landschaften zu bewundern, steht bereits das nächste Tiefdruckgebiet vor den Toren Italiens, das uns in der kommenden Woche weitere Schneefälle bescheren wird.
Ab Montag kehrt der Schnee in die Alpen zurück und bleibt uns bis Freitag erhalten. Die ersten Niederschläge setzen in den Grenzregionen ein, greifen dann auf das Aostatal und das Piemont über und erfassen in den darauffolgenden Tagen auch die Lombardei, Trentino Alto Adige, Venetien und Friaul.
Am Montag fällt der Schnee zunächst noch in mittleren bis höheren Lagen, doch schon ab Dienstag sinkt die Schneefallgrenze mit der Ausweitung des Tiefs kontinuierlich ab, bis sie am Donnerstag rund 1200 Meter erreicht.
Erneut profitieren vor allem die Skigebiete in mittleren und höheren Lagen von diesem wichtigen Neuschneenachschub.
Die Vorhersagen stimmen zuversichtlich: Der Winter hält nun Schritt für Schritt Einzug, sodass die Skisaison Ende November planmäßig durchstarten und die geplanten Öffnungstermine der Liftanlagen in zahlreichen Skigebieten eingehalten werden können.
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