Liftanlagen

Sölden öffnet am 6. November das Giggijoch: erste Pisten im Winterskigebiet

Panorama der verschneiten Pisten von Sölden mit Sesselbahn und Bergen im Hintergrund
Pisten und Liftanlagen im Skigebiet Sölden.

Ab Freitag sind die Gondelbahn Giggijoch und die Sesselbahn Silberbrünnl in Betrieb, dazu die Piste 13. Auf den Gletschern wird bereits Ski gefahren; zu den Neuheiten des Winters zählt die neue Gratl.

Am Freitag, 6. November, öffnet Sölden das Giggijoch für den Skibetrieb. Die 10er-Gondelbahn, die vom Ort hinaufführt, die 8er-Sesselbahn Silberbrünnl und die Piste 13 sind die ersten Anlagen und die erste Abfahrt, die der Betreiber für den Start des Winterskigebiets angekündigt hat. Auch das Restaurant Giggijoch öffnet.

Wer im November in den Tiroler Ort kommt, hat damit neben den Skitagen auf dem Rettenbach- und Tiefenbachgletscher, wo die Saison bereits begonnen hat, eine weitere Möglichkeit. Der neue Sektor macht das Skifahren am Giggijoch wieder möglich, während die schrittweise Ausweitung des Angebots auf die übrigen Berghänge der Vorbereitung von Pisten und Anlagen folgt.

Von den Gletschern zu den ersten Abfahrten am Giggijoch

Die für den 6. November angekündigte Öffnung betrifft einen klar abgegrenzten Sektor: die Zubringer-Gondelbahn, die Silberbrünnl und die Piste Nummer 13. Von hier aus wird der Skibetrieb in den Bergen von Sölden ausgeweitet, ohne dass damit schon das gesamte Winterskigebiet oder alle Verbindungen geöffnet wären.

Auch die beiden Gletscher bleiben verfügbar. Der Rettenbachgletscher bietet steilere Hänge mit roten und schwarzen Pisten, der Tiefenbachgletscher dagegen sanfteres, weitläufiges Gelände. Die beiden hochalpinen Bereiche verbindet der Skitunnel durch die Schwarze Schneid: Auf dieses Angebot konzentrierte sich das Skifahren im Herbst vor dieser ersten Erweiterung auf das Giggijoch.

Der Pistenplan von Sölden hilft, die einzelnen Sektoren zu finden; bei der Entscheidung, wo man den Tag verbringt, bleibt der Lift- und Pistenbericht des Betreibers maßgeblich, der die Liste der verfügbaren Pisten und Anlagen aktualisiert. Der Start erfolgt nämlich Sektor für Sektor, in dem Maße, wie Schneeunterlage und Bedingungen weitere Abfahrten zulassen.

Eine neue Gratl am Gaislachkogl

Der Winter 2026/27 bringt auch am Gaislachkogl Veränderungen: Dort ersetzt die neue 6er-Sesselbahn Gratl den Doppelsessellift, der den Hang rund vierzig Jahre lang erschlossen hat. Das Projekt sieht Schutzhauben, eine Fahrzeit von rund 4,2 Minuten und eine Förderleistung von 2.300 Personen pro Stunde vor.

Die Bergstation wird auf 2.500 Meter Höhe verlegt, und die Arbeiten umfassen eine neue blaue Piste, die 1b, sowie die Anpassung der Beschneiung. Es handelt sich um eine der Neuheiten der Saison, unabhängig von der für Freitag angekündigten Öffnung des Giggijochs: Im Programm für den 6. November ist die Gratl nicht unter den Anlagen in Betrieb aufgeführt.

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