
Die italienische Nationalmannschaft geht mit motivierten Rennläuferinnen an den Start, um erfolgreich in den neuen Weltcup-Winter zu starten. Nach dem ersten Durchgang liegt Routinier Denise Karbon als beste Italienerin aussichtsreich im Rennen: Nach einem Blitzstart lag sie bei der ersten Zwischenzeit nur 1 Hundertstelsekunde hinter Tina Maze, büßte im steilen „Kanonenrohr“ jedoch einiges an Zeit ein und machte erst im flacheren Schlussabschnitt wieder Boden gut, sodass sie als Fünfte in Schlagdistanz zum Podium liegt.
Auch Nadia Fanchini zeigte eine solide Leistung, während Nachwuchshoffnung Elena Curtoni außerhalb der Top 30 landete und das Finale verpasste – nicht zuletzt wegen der immer schlechter werdenden Bodensicht im unteren Streckenteil, in dem fast alle später gestarteten Athletinnen zwischen 2 und 4 Sekunden verloren.
Dass das Rennen den Läuferinnen alles abverlangte, lag neben Höhe und Sicht auch an den neuen, weniger stark taillierten Riesenslalom-Skiern, die eine Anpassung von Fahrstil und Schwungtechnik erfordern. Mit diesem neuen Material tat sich auch Superstar Lindsey Vonn schwer, die den ersten Durchgang nach einer verhaltenen Fahrt nur im Mittelfeld beendete.
Nun darf man gespannt sein, was im zweiten Durchgang passiert: ob Tina Maze gleich beim Saisonauftakt den Sieg nach Hause fährt und ob der einsetzende Schneefall die Pistenverhältnisse und das Klassement noch einmal durcheinanderwirbelt.
Ab 12:30 Uhr überträgt Rai Sport den zweiten Durchgang des Damen-Riesenslaloms in Sölden live

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