
Dieses außergewöhnliche Ergebnis krönt die ohnehin schon beeindruckende Erfolgsbilanz von Nadia, zu der eine Bronzemedaille bei der WM 2009 in Val-d’Isère, 4 Medaillen bei Junioren-Weltmeisterschaften, 17 Weltcup-Podestplätze, 5 Podestplätze im Europacup sowie mehrere italienische Meistertitel zählen.
Doch zwischen diesen Erfolgen und ihrem jüngsten Triumph in Österreich stellte das Schicksal die 26-jährige Rennläuferin aus Montecampione mit zwei kurz aufeinanderfolgenden schweren Verletzungen, die ihre Karriere hätten beenden können, hart auf die Probe. Nadia hat sich wieder zurückgekämpft und eine grandiose Leistung vollbracht – das Ergebnis von Mut und unerschütterlicher Ausdauer, wie sie nur ganz besonderen Persönlichkeiten eigen sind, die selbst vor den härtesten Hindernissen nicht kapitulieren.
Mit der frühen Startnummer 2 ins Rennen gegangen, griff sie voll an und zauberte vor allem im zweiten Teil einer schwierigen, vereisten Piste, die zahlreiche Stürze forderte, perfekte Linien in den Schnee.
Montecampione ist voller Stolz bereit, sie gebührend zu feiern
Am Freitag, den 15.02., veranstalten die Montecampione Ski Area, der Official Fan Club Sorelle Fanchini, der Kaufmannsverband und die Gemeinde Artogne ab 20.30 Uhr an der Wohnanlage „Valgrande“ direkt gegenüber den Skipisten einen großen Festabend mit Feuerwerk, Musik, traditioneller Küche aus dem Valcamonica, buntem Programm und vor allem viel Herzlichkeit, um die unglaubliche Leistung von Nadia sowie den starken neunten Platz ihrer Schwester Elena zu feiern – während auch Schwester Sabrina, die sich derzeit von einer Knieverletzung erholt, fest die Daumen gedrückt werden.
Anwesend bei der Feier sind die Bürgermeister von Artogne (Gianpietro Cesari) und Pian Camuno (Renato Pietro Pe), Vertreter der Presse, die in Montecampione aktiven Skiclubs und vor allem alle Einwohner von Montecampione, die es kaum erwarten können, ihre Champions in die Arme zu schließen, die ihrem Heimatberg, an dem sie aufgewachsen sind und von dem aus sie den italienischen Skisport an die Weltspitze geführt haben, seit jeher eng verbunden sind.
Foto-Credits: Pentaphoto


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