Zum dritten Mal scheitert die Bewerbung von Cortina d’Ampezzo als Austragungsort der Alpinen Ski-Weltmeisterschaften. Erst ging der Zuschlag für 2013 an das österreichische Schladming, dann wurde die WM 2015 an den US-amerikanischen Wintersportort Vail vergeben, und heute zerschlägt sich auch die Chance, die Alpine Ski-WM 2019 auszurichten.
Den Sieg holt sich das schwedische ÅRE, nur wenige Kilometer vom Polarkreis entfernt; im Zweikampf ging die Perle der Dolomiten damit einmal mehr leer aus.
Ganz Cortina und überhaupt ganz Italien hatten auf den Sieg des Skigebiets von Ampezzo gehofft, das sich seit Jahren darum bemüht, die Ski-WM wieder auf italienischen Schnee zu holen.
Eine beeindruckende Bilanz mit 9 Herren-Rennen und 77 Damen-Rennen im Alpinen Ski-Weltcup, 5 Ausgaben der Tour de Ski sowie 6 Europacup-Rennen im Snowboardcross – getrübt allerdings durch politische Querelen, Steuerrazzien der Finanzpolizei, Schneemangel oder (wie im letzten Winter) derart extreme Schneemassen, dass es mitten in der Saison zum berühmten Stromausfall kam.
Zurück bleibt ein bitterer Beigeschmack und der vom Delegierten des Siegerorts ÅRE „sportlich“ geäußerte Wunsch, die Alpine Ski-WM bald wieder in Italien zu sehen.



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