
Hier in der arktischen Dämmerung „erwärmt“ sich mit dem nahenden Weihnachtsfest die Atmosphäre – und damit meinen wir nicht die Temperatur, die bei rund 20 °C unter null liegt, sondern den Tourismus. Zu dieser Jahreszeit herrscht Hochsaison: Von Dezember bis Anfang Januar (orthodoxe Christen feiern Weihnachten am 7. Januar) reisen mehr als 100.000 Menschen, zumeist Familien, aus Russland, Großbritannien, China, Frankreich und Korea in diese 60.000-Einwohner-Stadt, um Santa Claus persönlich kennenzulernen.
Im SantaPark kann man die Höhle des Weihnachtsmanns besuchen, den Polarkreis unterirdisch überqueren, den Elfen beim Verzieren von Lebkuchenplätzchen helfen, mit dem Elfenzug zur Werkstatt des Weihnachtsmanns fahren und vor allem den Weihnachtsmann in seinem Büro treffen und ein Erinnerungsfoto mit ihm machen. Außerdem gibt es das Postamt des Weihnachtsmanns, in dem seine Helfer jedes Jahr rund 600.000 Briefe aus etwa 200 Ländern in der jeweiligen Sprache des Absenders beantworten – und von wo aus man einen Brief mit dem einzigartigen Poststempel des Weihnachtsmanns verschicken kann.
Der Tourismus in Rovaniemi dreht sich jedoch nicht ausschließlich um Santa Claus: Für Skiliebhaber gibt es im Herzen der Stadt einen Berg mit Abfahrtspisten und Langlaufloipen. Man kann traumhafte Ausflüge auf Rentier- oder Hundeschlitten unternehmen oder romantische Abendessen in Iglu-Restaurants mit aus Eis gemeißelten Stühlen genießen (die mit Rentierfellen ausgelegt sind, damit niemand friert).
Schließlich lässt sich südlich der Stadt ein wunderbarer Naturpark mit rund 50 Tierarten wie Eisbären, Braunbären und Luchsen besuchen.
Für weitere Informationen besuchen Sie die offizielle Website

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