Rennsport Ski

Moelgg auf Platz zwei im Schatten des überragenden Ted Ligety beim Riesenslalom von Sölden

Manfred Mölgg Ski-Weltcup Sölden

Manfred Moelgg Ski-Weltcup SöldenEin packender zweiter Durchgang beim Riesenslalom in Sölden: Dieses Rennen wird vor allem wegen der extremen äußeren Bedingungen in Erinnerung bleiben, nachdem starker Schneefall die Piste mit Schlägen und zusammengeschobenen Schneehaufen in eine echte Herausforderung für die Athleten verwandelt hatte.
Am Ende steht Italien auf dem Podium – dank einer herausragenden Leistung des aus Alto Adige stammenden Manfred Moelgg: Mit einer mutigen, stellenweise am Limit gefahrenen, aber insgesamt sehr flüssigen Fahrt sicherte er sich den zweiten Platz auf dem Treppchen hinter einem entfesselten Ted Ligety, der die Konkurrenz deklassierte und Moelgg stolze 2,75 Sekunden abnahm.
Ein perfekter Lauf des US-Amerikaners, der damit auch erfolgreich Revanche am Franzosen Thomas Fanara nahm, welcher ihn im ersten Durchgang noch auf Rang zwei verwiesen hatte. Weniger glücklich verlief das Finale für die übrigen Italiener: Davide Simoncelli schied bereits nach wenigen Toren aus, während sich seine Teamkollegen in den Top 20 platzierten.
Der zweite Durchgang forderte vor allem in der Schlussphase, als der Schneefall immer dichter wurde und viel Neuschnee auf der Ideallinie lag, prominente Ausfälle. Damit verabschiedet sich Sölden vom Ski-Weltcup-Auftakt und kehrt mit einem tief verschneiten Gletscher in den Publikumsbetrieb zurück.
Weiter geht es im Alpinen Ski-Weltcup am 10. und 11. November mit den Spezialslaloms in Levi in Finnland.

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